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Theisau & Mainklein


TheisauOrtsteil Theisau
Leider ist über den Ursprung von Theisau, über die Ortsgründung sehr wenig bekannt. Vermutlich entstand Theisau als eine kleine slawische Siedlung im fränkischen Herrschaftsgebiet.

Die erste urkundliche Erwähnung von Theisau und Mainklein stammt aus dem Jahr 1251, als Bischof Heinrich I. am 8. April auf dem oberen Hügel bei Mainklein eine offene Gerichtsverhandlung abhielt.

Genaueres erfahren wir über das Dorf aus den bischöflichen Besitzschreibungen vom Jahre 1323/28 und 1348. Aus dem bischöflichen Güterverzeichnis wird klar, dass das an Iring von Redwitz verpfändete Dorf bis 1348 dem Bischof von Bamberg gehörte.


Die erste Dorf- und Gemeindeordnung von Theisau wurde am 7. Januar 1698 vom damaligen Oberamtmann zu Weismain, "Seiner hochgnädigen Herren, Herrn Heinrich Christoph Heuslein von Eyßenheimb und Herrn Johann Nikolaus Förtschens, derzeit Rats- und Amtsvogt zu Burgkunstadt", erlassen.

Die im neugotischen Stil, zu Ehren der Gottesmutter erbaute Dorfkapelle, wurde aller Wahrscheinlichkeit nach im Jahr 1881 eingeweiht.

Mit Wirkung vom 1. Januar 1977 wurde Theisau, das bis zu diesem Zeitpunkt zusammen mit Mainklein eine selbständige Gemeinde bildete, in die Stadt Burgkunstadt eingegliedert.


MainkleinOrtsteil Mainklein
Die Geschichte der Ortschaft Mainklein verliert sich wie die vielen anderen Orte am Obermain im Dunkel des frühen Mittelalters. Der Ort dürfte von slawischen Siedlern gegründet worden sein, was sich aus dem ursprünglichen Namen ableiten lässt:

Die erste urkundliche Schreibweise aus dem Jahre 1251 lautete "Mouglinde"; in dem Wort "glinde" steckt das slawische Wort für "Lehm". Das Wort "Mou", das heute als eine Sprachwurzel für den Main gedeutet wird, könnte man als den "wandernden Fluss" bezeichnen, weil mi, mai oder moi soviel wie wandern bedeutete. Nach Ansicht von Johann Baptist Müller, dem ehemaligen Leiter des CHWs in Burgkunstadt, bedeutet der Name Mainklein soviel wie "Siedlung auf lehmigem Boden am Main gelegen".

Eine Strophe des Heimatliedes, das Marga Erhardt aus Mainroth über Mainklein gedichtet hat, charakterisiert den Ort mit seinen hervorragenden Eigenschaften:

"Gastfreundschaft wird in Mainklein großgeschrieben:

Wer bei uns Einkehr hält - beim Straßenfest der Welt,
und auch beim Rangafest - begrüßt man viele Gäst'.
Beim Wilden Sepp" kehrst ein, bei Brotzeit, Bier und Wein, da gibt's Gemütlichkeit und sehr viel Freud".


Zur Hompage

des Ortsteils Mainklein
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