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Gärtenroth


GärtenrothDie Ortschaft Gärtenroth, mit den Augen des Geologen gesehen, liegt in der Mulde einer im Süden 100 m aus der Tiefe hochgeschobenen, aufgestülpten Erdscholle des Lias
(= Unterer Jura), die nach Norden hin sich allmählich abdacht.

Die fruchtbaren Böden dieser Mulde haben schon zu Beginn des 10. Jahrhunderts die landhungrigen Siedler zur Rodung eingeladen.

Dass diese Rodungsfähigkeit herrschaftlich organisiert gewesen sein muss, beweist die urkundliche Existenz eines edelfreien Geschlechtes, bereits um 1100.

Priester Walraban erbaute auf einem Teil seines Herrschaftsgutes Gerendenrode eine Kirche, die zu "Ehren der heiligen Gottesmutter Maria und der seligen Apostel Petrus und Paulus und anderer 30 Heiligen", deren Namen samt den Reliquien in der Kapsel eingeschlossen sind. Bischof Otto I. weihte diese Kirche 1108 ein.

Eine adelige Eigenkirche wurde die Kirche in Gärtenroth erst wieder mit der Einführung der Reformation. In der Markgrafschaft Kulmbach erfolgte die Reformation in den Jahren 1524 bis 1529, was auch sicher für Gärtenroth zu gelten hat. Im Jahre 1529 wurde mit Georg Marr wohl der erste evangelische Pfarrer in Gärtenroth ernannt. Die Errichtung des Pfarrhauses erfolgte 1707 unter dem damaligen Pfarrer Georg Gottfried Eberlin.

Am 1. Januar 1977 wurde Gärtenroth zusammen mit Wildenroth, Lopphof, Eben und Flurholz in die Stadt Burgkunstadt eingegliedert.


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