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Telekom startet Netzausbau



32,4 Kilometer Glasfaser und 11 Verteiler für schnelleres Internet
Mehr Tempo: mit bis zu 200 MBit/s surfen
Schnellere Anschlüsse für rund 570 Haushalte ab Dezember 2017


Jetzt geht's los: Die Telekom hat mit dem Ausbau von schnellen Internetanschlüssen in Burgkunstadt begonnen. Voraussichtlich ab Dezember 2017 können rund 570 Haushalte in den Stadtteilen Kirchlein, Reuth, Hainzendorf, Gärtenroth, Wildenroth, Mainroth und Mainklein Geschwindigkeiten von bis zu 50 MBit/s (Megabit pro Sekunde), in den Stadtteilen Eben, Lopphof, Kaltenreuth und Teilen von Burgkunstadt sogar bis zu 200 MBit/s nutzen. Die Telekom wird rund 32,4 Kilometer Glasfaser verlegen und 6 Multifunktionsgehäuse aufstellen und mit neuer Technik ausstatten sowie 5 Glasfasernetzverteiler (GF-NVT) aufbauen. Zur Vorbereitung der Gebäudeerschließung werden mit der Baumaßnahme Speedpipes vom Gf-NVt zur Grundstücksgrenze verlegt (Grundstücksanschluss).
Die Anbindung der Gebäude in Eben, Lopphof, Kaltenreuth und Teilen von Burgkunstadt mit Glasfaserkabel an den Gf-NVt erfolgt, wenn der jeweilige Grundstückseigentümer zuvor mit der Telekom eine entsprechende Nutzungsvereinbarung über die Errichtung und den Betrieb eines lichtwellenbasierten Grundstücks- und Gebäudenetzes (NVGG) abgeschlossen hat. Das Netz wird dann so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind.

"Gut, dass es nun los geht", sagt Christine Frieß, Bürgermeisterin der Stadt Burgkunstadt. "Unsere Bürgerinnen und Bürger können es kaum erwarten, bis die schnellen Internetanschlüsse endlich zur Verfügung stehen. Hohes Tempo im Internet ist heute unverzichtbar - beruflich und privat."

"Die Planungen sind abgeschlossen, jetzt wird gegraben", sagt Marion Thüngen, Regionalmanagerin der Telekom.
"Wir werden die Beeinträchtigungen für die Anwohner so gering wie möglich halten und gehen immer in überschaubaren Bauabschnitten voran." sagt Klaus Markert, Projektleiter Telekom Technik.


So läuft der Ausbau

Sobald alle Leitungen verlegt und Multifunktionsgehäuse/Glasfasernetzverteiler aufgestellt sind, erfolgt der Anschluss ans Netz der Telekom. Der Ausbau dauert in der Regel zwölf Monate. Anschließend können die Kunden die schnellen Geschwindigkeiten beauftragen.

Wie die Technik funktioniert
VDSL (Very High Speed Digital Subscriber Line) ist eine Breitbandtechnologie. Diese nutzt für die Übertragung von Daten eine Kombination aus Kupfer- und Glasfaserleitungen. VDSL unterscheidet sich von DSL (Digital Subscriber Line) durch deutlich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten. Mit VDSL wird derzeit eine Übertragungsrate von bis zu 50 Megabit pro Sekunde (MBit/s) beim Herunterladen erreicht. Ein DSL-Anschluss schafft bis zu 16 MBit/s.

Je näher die Glasfaserleitung an die Kundenanschlüsse heranreicht, desto höher ist das Tempo. Deshalb verlegt die Telekom jetzt Glasfaser bis in die Multifunktionsgehäuse (MFG), den großen grauen Kästen am Straßenrand, einer Art Mini-Vermittlungsstelle. Im MFG wird das Lichtsignal in ein elektronisches Signal gewandelt und über das bestehende Kupferkabel zum Anschluss des Kunden übertragen.
In Eben, Lopphof, Kaltenreuth und Teilen von Burgkunstadt verlegt die Telekom Glasfaserkabel bis zu den Glasfasernetzverteilern und von dort weiter bis in die Häuser. Damit das möglich ist, müssen die Hauseigentümer eine Einverständniserklärung unterschreiben. Die Eigentümer werden dazu von der Telekom direkt kontaktiert. Nach dem Ausbau stehen im stehen Geschwindigkeiten von 200 Mbit/s im Download und bis zu 100 MBit/s im Upload zur Verfügung.


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